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AUSZEICHNUNGEN 2022

Drei Hauptpreisträger und drei Sonderpreisträger erhielten die begehrte Auszeichnung

Unsere Hauptpreisträger

Nachhaltige Dächer smart vernetzt – smartes Dachmonitoring mittels IoT-Technologie

Gemeinsam mit einem Wirtschaftsinformatik-Studierenden der Hochschule Karlsruhe entwickelte das Dachdeckerunternehmen Aurnhammer aus Ulm eine smarte Dachmonitoring-Lösung. Die erhobenen Daten werden dabei in einem zentralen IoT-Betriebs-system gebündelt und über ein integriertes Dashboard für die Auswertung zur Verfügung gestellt. Die entwickelte Systemlösung erlaubt eine intelligente Früherkennung sowie vollständig digitale Zustandsüberwachung und vorausschauende Instandhaltung von Flachdächern. Die neue Technologie reduziert die Anzahl der Schadensfälle und vermeidet oft den Neubau eines Dachs. Mit ihrer Idee des digitalen Monitorings und mit der neu entwickelten Hard- und Software im Gepäck entwickelten Christoph Schendel und Riccardo Baral mittlerweile ein eigenständiges Geschäftsmodell und gründeten die smart roof solutions GmbH.

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Christoph Schendel, stellvertretender Landesinnungsmeister der Dachdecker in Baden-Württemberg, wurde in Neu-Ulm als Hauptpreisträger ausgezeichnet
©REGIO-TV

Beitrag zum Klimaschutz: Ertüchtigung historischer Fenster

Seit 30 Jahren arbeitet Hermann Klos, Geschäftsführer der Holzmanufaktur aus Rottweil, mit seinem Team an der Instandsetzung, Erhaltung und Funktionsverbesserung historisch wertvoller Bauausstattungen. Um die Verluste historischer Fenster zu verhindern, entwickelte die Holzmanufaktur zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dem Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ein Verfahren, bei dem bestehende Verglasungen weiterverwendet werden können. Die in dem Projekt gefertigten und bereitgestellten Musterfenster sorgen mit ihren dünnen Isoliergläsern für eine Verbesserung am Fenster selbst. Bedeutet: Die größte energetische Schwachstelle am Fenster – die Verglasung – wird durch eine effizientere Verglasung behoben. So lassen sich Ressourcen schonen und historische Konstruktionen erhalten.

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Die Preisverleihung in Rottweil (v.l): Peter Haas (Hauptgeschäftsführer Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.), Prof. Dr. Michael Auer (Jury-Vorsitzender des Steinbeis-Instituts), Patrick Neumann (Chefredakteur des Handwerk Magazins), Hermann Klos & Günther Seitz (Geschäftsführung Holzmanufaktur), Thomas Gräßle (Signal Iduna) und Werner Rottler (Präsident HWK Konstanz)
Foto ©BWHT | Video ©REGIO-TV

Fremdkörper in Lebensmitteln digital erkennen

Kunststoffsplitter oder Metallteile haben in Lebensmitteln nichts zu suchen. Geraten sie dennoch hinein, müssen Hersteller nicht sichere Produkte zurücknehmen oder zurückrufen. Um Fremdkörper in der Lebensmittelverarbeitung frühzeitig zu entdecken, hat das Unternehmen CLK GmbH aus Altenberge mit Unterstützung von Prof. Dr. Jürgen te Vrugt vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster ein optisches System zur Detektion entwickelt, den „MultiCheck“.

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Die Preisträger Prof. Dr. Jürgen te Vrugt (4.v.r.) von der FH Münster und Dr. Carsten Cruse (4.v.l) von der CLK GmbH aus Altenberge bei der Preisverleihung in Altenberge in NRW
©FH Münster

Unsere Sonderpreisträger

Unternehmerpreis für mehr Nachhaltigkeit

Steinmetz- und Steinbildhauermeister Timothy C. Vincent hat die Jury des Preises in diesem Jahr mit einem Nachhaltigkeits-Managementsystem überzeugt. Dafür erhielt er nun gemeinsam mit Dr. Christian Geßner, Leiter des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) der Universität Witten Herdecke, den Sonderpreis im Bereich „Nachhaltiges Wirtschaften“.

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Steinbildhauer Timothy C. Vincent erhält den „Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften“ (v.l.): Jürgen-Johannes Lau (Geschäftsführer der Gewerbeförderung des Handwerks),  Dr. Christian Geßner (Leiter des ZDU), Wolfgang Diebke (HWK-Unternehmensberater), Timothy C. Vincent und Berthold Schröder (Präsident der HWK Dortmund)
©HWK Dortmund

Auszubildenden-Sonderpreis
für digitales Labor

Während der Coronapandemie ist im Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg ein ganz besonderes Projekt für die Auszubildenden entstanden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Dengel (damals Universität Würzburg, heute Goethe-Universität Frankfurt am Main) hat das Berufsbildungswerk unter Leitung von Petra Jeske das Projekt „Medien.Gestalten.Perspektiven“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Lehramtsstudierenden wurde ein Weg gefunden, nicht nur eine kurzfristige Pandemielösung umzusetzen, sondern auch die Lernprozesse zu virtualisieren. Neue Technologien begleiten seitdem die Auszubildenden in der täglichen Ausbildung.

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Das Berufsbildungswerk St. Franziskus wurde in Abensberg mit dem „Auszubildenden-Sonderpreis“ ausgezeichnet ©TV Aktuell

Studierende entwickeln ein digitales Ökosystem

Zielsetzung des Projekts der smart roof solutions GmbH unter Federführung von Christoph Schendel war die smarte Zusammenarbeit von Bedachungsfachbetrieben, Immobilieneigentümern, Hausverwaltungen und Gebäudeversicherungen. Das von der Firma entwickelte Monitoringsystem kann dazu beitragen, die unterschiedlichen Akteure nachhaltig in einem Wirtschaftsökosystem miteinander zu vernetzen, insbesondere mit Blick auf die steigenden Herausforderungen beim Thema Smart Home. Ein Projektteam von Studierenden des Masterstudiengangs Unternehmensführung der Hochschule Konstanz hat in Zusammenarbeit mit Versicherungsdienstleistern analysiert, wie eine solche Kooperation aufgebaut werden kann. Die Studierenden Sixtine Germain, Judith Müller, Nico Hirschle und Lucas Kellenbenz wurden dabei von Mitarbeiter*innen des Kompetenzzentrums unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schweiger begleitet, die ihnen wissenschaftliche Methoden vermittelten.

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Christoph Schendel (Geschäftsführer der smart roof solutions GmbH), Student Lucas Kellenbenz, Julius Taubert, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Smart Services, und Studentin Sixtine Germain freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit und den Seifriz  ©HTWG Konstanz

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